1. Goldschläger-Cup des SK Schwabach

Ermutigt durch die in den letzten Jahren erfolgreich durchgeführten und gut angenommenen Turniere (Schulmeisterschaften und Stadtwerke-Cup) hat der Schachklub Schwabach am 28. Februar den 1. Goldschläger-Cup veranstaltet, der überregional gut angenommen wurde.

Der Sieger des ersten Goldschläger-Cups im Schach kommt aus Nürnberg. Vitaliy Promyshlyanskyy hat das Turnier im Bürgerhaus mit sechs von sieben möglichen Punkten für sich entschieden und durfte 200 Euro als Siegerpreis mit nach Hause nehmen. Der 41-jährige in der Ukraine geborene FIDE-Meister setzte sich in sieben Partien fünf Mal durch und erreichte zwei Remis. Platz zwei und 150 Euro Prämie gingen an Reiner Heimrath, ebenfalls aus Nürnberg, der mit vier Siegen und drei Remis 5,5 Punkte erzielte. Punktgleich, aber mit etwas schlechteren Feinwertungen gelang Simon Dachs aus Hersbruck der Sprung auf Platz drei, der mit 100 Euro dotiert war. Als bester Spieler mit einer nationalen Wertungszahl unter 1600 ist Franz Lang aus Eckental ausgezeichnet worden. Bester Schwabacher war Paul Obermeyer mit 4,5 Punkten.

Unter den 46 Schachspielerinnen und Schachspielern aus ganz Mittelfranken, die im Bürgerhaus im Schweizer System 7-rundig gegeneinander antraten, waren auch Nachwuchsspieler. Beste unter 14 Jahren war die zwölfjährige Olha Ratushna auf Platz 20 der Gesamtwertung. Der Trostpreis für den vorletzten Platz im Starterfeld ging an den neunjährigen Paul Merz aus Treuchtlingen. 

Das „Schweizer System“ ist eine gängige Turnierform im Schach, bei der nicht jeder gegen jeden spielt, sondern eine feste Anzahl von Runden ausgetragen wird. Das wurde vom Ausrichter so organisiert, dass in der jeweiligen Runde Spieler mit vergleichbarer Stärke gegeneinander antraten.

Für den Schachklub Schwabach von 1907 war das Schnellschachturnier mit je 15-minütiger Bedenkzeit eine schöner Erfolg. „Im nächsten Jahr werden wir es sicher wieder veranstalten“, sagten die Vorstandsmitglieder Willi Grimm und Hans Greul.